Olivenernte und so weiter

Mittwoch, 19. März 2014

If you're happy and you know it clap your beak...!

Oder, warum klappern Störche noch mal mit ihren Schnäbeln?

  Am Wochenende haben der Gatte und ich eine kleine Tour nach Frankreich gemacht, von Saarbrücken aus ist das ja quasi wie gehoppst. Je näher man dann Richtung Elsass kommt, desto größer werden in der Regel auch die Chancen Störche zu sehen. Die Elsässer selbst erklären ihre Liebe für den Storch so: Der gallische Hahn hatte eine leidenschaftliche Liebesnacht mit dem deutschen Adler und das "Kind der Liebe" ist der Storch. :-)


Am Sonntag aber sind wir durch ein völlig unscheinbares Dorf direkt in Grenznähe, also noch deutlich vom Elsass entfernt, gekommen und da flog ein Storch vor uns her, also nichts wie gebremst und die Kamera geschnappt. Leider hatten wir kein Teleobjektiv dabei, wer ahnt denn so etwas... Und kaum war ich ausgestiegen hörte ich es auch schon klappern und konnte zu meiner Freude ganze vier Nester entdecken, alle mit Störchen bestückt, weitere Störche standen einfach so auf den Dächern rum:


Und jetzt noch zum Klappern: Da der Storch nur eine ganz schwach ausgeprägte Stimme hat, klappert er zur Verständigung, zu Begrüßung, aber auch zur Verteidigung. Und was ich ganz besonders nett finde: Wenn Störche miteinander schäkern, dann klappern sie auch gemeinsam :-).
Apropos schäkern, im April legt das Weibchen seine Eier und nach etwas 32 Tagen schlüpfen die Jungen, die dann bis zu rund 70 Tagen im Nest bleiben.

Ich werde mich als im Mai / Juni noch mal aufmachen, dann aber auch auf jeden Fall mit einem Teleobjektiv bewaffnet!

Mein Photo der Woche! Mehr Photos gibt es wie immer bei Fee und Juli!





Kommentare:

  1. Was für eine schöne Geschichte zur Erstehung der Störche! Hab ich so auch noch nicht gehört.
    Tolle Storchfotos!
    Grüße
    Feli

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    1. Huhu Feli,
      vielen Dank! Ich war auch ganz entzückt von diesem Zufallsfund!
      Dir noch einen schönen Abend!

      Billi

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