Olivenernte und so weiter

Donnerstag, 1. Mai 2014

Die besten Piroggi macht der Gatte!

Also um ganz exakt zu sein, macht er die besten polnischen Piroggi! Das sollte er auch, schließlich hat er ein Jahr in Krakau studiert und später auch dort für eine Zeit lang gearbeitet! 

An dieser Stelle ein kurzer Exkurs: Krakau ist so toll!!! Ich war bisher zweimal für ca. eine Woche da und hey, Krakau ist jederzeit eine Reise wert, oder zwei oder drei oder... Vor allem natürlich im Sommer - so schön!

Nun gut, jetzt aber zum eigentlichen Inhalt dieses Posts, dem Piroggirezept.
Weil Piroggis nicht nur super lecker sind, sondern, wie ich finde, auch noch ausgesprochen hübsch aussehen, habe ich den Gatten bei der Herstellung am letzen Wochenende zu Tode genervt dezent photographisch begleitet!

Da der Gatte ja alles aus der Lameng macht, gibt es auch hier - wie schon bei den Tacos - nur ungefähre Mengenangaben. Das Rezept reicht für 2-3 größere Portionen, wenn es noch eine Vorspeise gibt, reicht es sicher auch für 4.



1. Zu ca. 400 Gramm Weizenmehl einen Würfel Hefe bröckeln und ca. 250 ml 
    Flüssigkeit (z.B. Milch) und etwas Olivenöl hinzu geben, mit Salz, einer Prise  
    Zucker (für die Hefe) abschmecken und dann so lange kräftig kneten bis  
    eine kompakte und glatte Teigkugel entstanden ist. Diese dann ca. 30-60 
    Minuten gehen lassen.


2. Währenddessen 400 gr. Hackfleisch mit einer klein gehackten Zwiebel scharf
    würzen (mit Pfeffer und Paprika, je nach Geschmack auch ein wenig
    Curry) und anbraten.

3. den Teig in vier Portionen teilen und ausrollen, wichtig ist es, dass der Teig 
    zwar schön dünn ist, aber nicht zu dünn, da sonst die Gefahr besteht, dass 
    der Teig bei Schritt fünf reißt.

4. Den ausgerollten Teig auf die Form (wir haben diese mal geschenkt 
    bekommen, die funktioniert super) legen und...




5. Mulden eindrücken,

6. diese mit Hackfleisch füllen,

7. den zweiten Teig darauf legen und

8. mit dem Nudelholz gut festdrücken. Die Pirogi lösen sich von selbst oder

    durch leichtes andrücken aus der Form.

9. Sich schon mal ein bißchen freuen!


10. Die Piroggi  in kochendes Wasser geben und 
11. garen lassen.
12. Die gegarten Piroggi in einer Pfanne mit Zwiebeln und Knobi anbraten und
     dann ...

genießen - sehr lecker ist es auch, noch etwas Parmesan drüber zu reiben, das passt ja quasi fast immer.

Und außerdem kocht der Gatte nicht nur wunderbar, sondern ist auch insgesamt der Weltbeste und heute auf den Tag seit acht Jahren der Meine (also als Weltbester nicht als Gatte, das kam später) und das ist einfach so toll!

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