Olivenernte und so weiter

Mittwoch, 1. Oktober 2014

A hot cup of coffee and a good book in my hand


Vor geschätzt über zwei Jahren bin ich das erste Mal auf dem Blog von Okka Rohd gelandet und ich war ziemlich angetan, so angetan, dass ich mich irgendwann mal durch alle Posts bis hin zum aller ersten nach hinten durchgegklickt, gelesen, gelacht und ehrlich gesagt auch mal ein bißchen geschluchzt habe. Einfach weil sie so schön schreibt und - so erscheint es mir zumindest - auch so ehrlich und direkt, so dass ich mich als Leserin total mitgenommen fühle. Insbesondere auch in ihren Briefen an ihre Tochter Fanny lässt sie sehr viel von sich selbst durchscheinen, was ich toll und auch mutig finde. 

Als ich dann irgendwo im Netz gesehen habe, dass Okka Rohd ein Buch geschrieben hat, habe ich das tatsächlich direkt vorbestellt, was ich sonst ehr selten mache. Lange Einleitung, jetzt aber zum Punkt, am Montag war das Buch im Briefkasten. Der Montag war ein doofer Tag und als ich nach Hause gekommen bin, habe ich mich sehr über den Briefkasteninhalt gefreut und beschlossen, was solls, ich lege mich jetzt ins Bett und lese... Und genau so ist der Abend dann auch abgelaufen, ich habe mich ins Bett gelegt und das Buch in einem Rutsch durchgelesen. 

Mein Fazit am Montagabend: Das Buch ist schön! Und lustig! Und klug! Es macht Spaß, es zu lesen, man leidet mit Okka Rohd, wenn sie ausgeprägten Schlafneid verspürt oder das Gefühl hat, das gesamte Universum habe sich auf die eigene Wohnung reduziert, man freut sich mit ihr, über all die kleinen Wunder, die so ein kleines Wesen zu vollbringen mag, und man seufzt ein bißchen mit über das Leben und das Wunderbare an der Liebe insgesamt.

Das Tolle am Buch ist auch, dass es sich hier nicht einfach um eine hübsch verbundene Ansammlung von Blogposts handelt, sondern dass es darüber hinaus geht, mir hat es auch sehr gefallen, dass sich ab und an auch mal der Mann zu Wort meldet. Auch ohne eigene Kinder, aber als aktive und begeisterte Tante, habe ich das Buch total gerne gelesen und auch vieles wiedererkannt, was ich bei meiner Schwester, der besten Freudin, meinem Neffen und meiner Quasi-Nichte mitbekommen habe. Wer also Freundinnen mit Kindern im nahen Umfeld hat, wird bestimmt auch ohne eigene Kinder ebenfalls seine Freude mit diesem Buch haben.

Und wer ihren Blog tatsächlich noch nicht kennt, findet ihn hier: SLOMO.

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