Olivenernte und so weiter

Freitag, 28. Februar 2014

Lieblingsklicks

Da ich heute frei habe und heute Morgen tatsächlich schon alles Nötige fürs Wochenende gekauft habe, lasse ich mich und meinen Einkaufsbeutel jetzt ganz entspannt durch das Netz treiben:
  • Heute in der Gmüseabteilung: Was sich mit Knoblauch alles so retten lässt...und wie man ab jetzt nur noch schöne Avocados kaufen kann - ich habe das in den letzten zwei Wochen ausprobiert und für gut befunden :-)
  • Gesehen und verliebt: diese coole Lampe würde ich sofort nehmen, auch auf die Gefahr hin, dass die Buchhändlerin in meiner Schwester mir sie garantiert abluchsen wollen wird...
  • Eben diese Schwester hat auch Prilblumen zum Anziehen entdeckt - sehr hübsch! 
  • Ein Fuchs zum Essen - so sweet!
  • Da habe ich doch Letztens feststellen müssen, dass es immer noch Menschen gibt, die denken es gäbe diese Stadt wirklich...
  • Sehr coole Idee: the heatmap 

Donnerstag, 27. Februar 2014

Et is wie et is!

Karneval heißt Karneval und Alaaf bleibt Alaaf!
Auch wenn wir auf teils verschlungenen Wegen in den Südwesten emigriert sind, so bleiben wir doch rheinische Lokalpatrioten und völlig ignorant begrenzen wir das Rheinland zumindest emotional auch auf Köln, Bonn und das Oberbergische - dass sich weder die Begrenzung noch diese Zusammenstellung wissenschaftlich so halten lassen, muss man auch mal ignorieren können, et kütt eben wie et kütt.
In diesem Sinne wissen wir auch nicht was Fasching sein soll oder was der Saarländer uns mit "Alleh hopp" sagen möchte. Denn wir bleiben bei einem dreifachen

Kölle Alaaf!
Kölle Alaaf!
Kölle Alaaf!

Und damit hier jetzt auch die richtige Stimmung aufkommt, folgen hier ein paar unserer Alltime-Karnevals-Favourites (in beliebiger Reihenfolge, denn großartig bleibt großartig):

De Höhner - Dicke Mädchen (mit Guildo Horn - das ist Karneval :-))



De Räuber - Et Trömmelche



Bläck Fööss - Schmitzen Billa



De Höhner - Viva Colonia




Wise Guys - Do you believe (in Kölle Alaaf)





De Höhner - Hey Kölle



Bläck Föös - mer losse d'r dom en kölle



Mittwoch, 26. Februar 2014

Bergfest

Diese Woche zieht sich einfach so, nur zähe Dinge, die es abzuarbeiten gilt, kurzum, gefühlt dauert diese Woche schon locker fünf Tage... Und auch wenn der heutige Mittwoch laut "Bergfest" ruft, wäre mir der Freitag doch noch lieber :-). Nun gut, so Wochen gibt es eben, da muss man sich an schönen Dingen hochziehen, wie zum Beispiel an Wochenendausklängen mit dem Gatten in der Küche bei Pizzaresten und Crémant, das Beweisdokument erkläre ich hiermit auch umgehend zu meinem Photo der Woche:



Im Hintergrund sieht man auch die tolle neue Wandfarbe, die im Januar auf Grund einer kleinen - nun ja, ehm - Küchenexplosion eingezogen ist, aber ich streiche ja gerne, ne klar!

Na gut, ich sollte nicht verschweigen, dass das Licht am Ende des Tunnels doch schon recht deutlich zu sehen ist, um nicht zu sagen, fast schon greifbar. Morgen darf mein rheinisches Herz auch hier auf dem Blog hüpfen und Freitag habe ich frei...! Und eine Schwester, die den leckersten Käsekuchen backt, ist natürlich auch absolut stimmungsförderlich!

Noch mehr Wochenhighlights gibt es wie immer bei Fee und Juli.

Käsekuchen für den Tastesheriff




Nachdem es im Januar bei "ich backs mir" um Zimtschnecken ging, ist das Motto diesmal Käsekuchen und ganz ehrlich, dass ist ja fast noch besser als Zimtschnecken!
Und die Entscheidung, was ich da backen soll, ist mir auch ziemlich schwer gefallen, soll der Kuchen eher amerikanisch - sprich mit Frischkäse - oder eher deutsch - sprich mit Quark - angehaucht sein, mit Schokolade oder mit Obst, so viele Möglichkeiten...
Entschieden habe ich mich für eine bunte Mischung, Kekskrümelboden mit Schokolade, die Käsecreme eine Mischung aus Quark und Frischkäse und Kirschen sind auch drin:

Käsekuchen mit Schokolade und Kirschen

Boden
100 g Haferkekse
50 g Bitterschokolade
80 g Butter

Die Kekse zerkrümeln, die Butter mit der Schokolade zusammen schmelzen und dann vermischen. Die Mischung auf dem Boden der Kuchenform verteilen und 15 Minuten kaltstellen.








Käsecreme
300 g Frischkäse
400 g Quark
3 Eier
180 g Zucker
1 P Vanillezucker
30 g Stärke

300 g Kirschen (abgetropft)

Frischkäse und Quark vermischen, die Eier aufschlagen und unter die Quark-Frischkäsemischung rühren. Zucker, Vanillezucker und Stärke ebenfalls unterheben.
20 Kirschen zur Seite legen, die restlichen Kirschen auf dem Boden verteilen und die Quark-Frischkäsecreme darauf verteilen.
Ein tiefes Blech 2 cm hoch mit Wasser befüllen, die Kuchenform dorthineinsetzen und im vorgeheizten Ofen bei 190°C etwa 60 Minuten backen.
Nach 60 Minuten aus dem Backofen nehmen und gut auskühlen lassen.

50 g Bitterschokolade schmelzen.
Mit den restlichen Kirschen den Kuchen verzieren und mit der flüssigen Schokolade Streifen auf den Kuchen ziehen.

Bon Appetit!

Dienstag, 25. Februar 2014

Lecker in...

Und es geht grundsolide weiter bei "Lecker in ...", denn bei unserem letzten Zwischenstopp in Frankfurt sind der Gatte und ich in Sachsenhausen in der Apfelweinwirtschaft Schreiber-Heyne eingekehrt.
Entdeckt und für gut befunden wurde dieses ausgesprochen urige Lokal schon vor vier oder fünf Jahren als die beste Freundin noch in Frankfurt Sachsenhausen gewohnt hat und die Wirtschaft beim ersten Mal vor allem deshalb ausprobiert wurde, weil es dort Becks gab.

Die schlechte Nachricht deshalb vorab, Becks wurde von der Getränkekarte gestrichen, aber gut gekühltes Binding Adler im Stubiformat geht auch ganz gut. Der Gatte hat sich auch den lokalen Gepflogenheiten unterworfen und Äppelwoi in der sauergespritzten Version konsumiert und für gut befunden, aber nein danke, das ist einfach nicht meins.
Das Essen hingegen ist sehr meins, denn es ist lokal, frisch zubereitet und total lecker. Wir haben uns den 'Schreiber-Heyne's Vorspeisenteller' mit Handkäs, Schneegestöber und Kräuterquark geteilt, der für Zwei mit kleinem Hunger schon absolut sättigend ist. Danach gab es Wiener Schnitzel für den Gatten und Frankfurter Schnitzel (mit grüner Soße) für mich. Leeeecker!!!


Alles unter "Lecker in..." findest du hier (klick).
Und alles was wir insgesamt für "yummy" befunden haben hier (klick!).


Montag, 24. Februar 2014

A hot cup of coffee and a good book in my hand: Aus dem Berliner Journal von Max Frisch


Die Berliner Tagebücher von Max Frisch waren nach seinem Tod mit einer Sperrfrist von 20 Jahren versehen, jetzt ist eine Auswahl aus den Journalen der Berliner Jahre von 1973-1980 unter dem Titel "Aus dem Berliner Journal" erschienen.
Max Frisch bringt in diesen Journalen alles mögliche zu Papier, von Treffen mit Günther Grass oder Uwe Johnson, über Briefe aus der Schweiz und seine Reaktionen darauf bis hin zum eigenen Gemütszustand... Besonders spannend und interessant sind seine Berichte aus Ostberlin und die Treffen mit den Ostberliner Schriftstellerkollegen, Christa Wolf, Günther Kunert und/oder Wolf Biermann. Deutlich wird seine Faszination für den ostdeutschen Umgang mit der Literatur: 

"In jedem Gespräch hier ist zu spüren, dass sie (die Literatur) ein Funktion hat. (...) Für mich noch immer merkwürdig: die Kenntnis verbotener Bücher, die Bewunderung für das eine und andere, 'was hier nicht möglich ist' ohne Entrüstung über die Zensur."

Des Weiteren entsteht in diesen Tagebuchausschnitten immer wieder das faszinierende Selbstporträt eines extrem selbstkritischen, sich manchmal sogar selbstverachtenden Schriftstellers, der wie im Zwang über alles schreiben muss.

"Das Bewusstsein, allem nicht mehr gewachsen zu sein, fast täglich das Erwachen in diesem Bewusstsein; im Lauf des Tages das zusätzliche Bewusstsein, dass ich den Aufgaben, die sich aus dem Umgang mit Menschen stellen, überhaupt nie gewachsen gewesen bin; ich habe es nur meistens nicht bemerkt.!


Nachtrag: 
Bei der "Lesenden Minderheit" lautet das Buchthema für das 1. Quartal 2014: "Lies ein Buch, in dessen Titel ein Ort oder Land vorkommt!", deshalb verlinke ich mal dorthin.

Samstag, 22. Februar 2014

Es kräht der Hahn...

Da ist mir doch eben auf dem Weg ins Dorf ein Hahn ins Bild stolziert...
 

Na gut, krähen kann er wohl doch nicht, aber immerhin die Windrichtung anzeigen und das ist auch schon etwas :-)!


Noch mehr Himmelsblicke gibt es hier.

Freitag, 21. Februar 2014

Und sonst so?

Nic sammelt Februar-Collagen, also eigentlich moodboards, aber meine Februarstimmung habe ich ja diese Woche schon verbildlicht...
Deshalb kommt heute mehr eine Collage á la "Und sonst so im Februar?":


 
 
     
 
Noch mehr Stimmungslagen gibt es hier.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Selbstgemachter Blätterteig


Blätterteig selbermachen, irgendwie habe ich mir das immer total schwierig und kompliziert vorgestellt. Doch dann hat mich Britta vom tollen Foodblog Kamafoodra mit ihrem Versuch überzeugt und motiviert, es auch mal zu probieren, ihre Blutorangentarte sieht allerdings auch zum Anbeißen aus!


Und hier kommt jetzt mein Versuch, das Teigrezept habe ich von Kamafoodra übernommen, außer dass ich das Weizenmehl durch Dinkelmehl ersetzt habe.

Teig
190 g Dinkelmehl
80 ml Wasser
3 g Salz
135 g Butter

8:30
Mehl, Salz und Wasser miteinander verkneten, zu einer Kugel formen und in eine Schüssel legen, abdecken und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
9:00
Nach 30 Minuten Kühlzeit, die Teigkugel aus dem Kühlschrank nehmen, oben ein Kreuz einschneiden und dann zu einem etwa 1,5 cm dicken Quadrat ausrollen, die Butter in dünne Scheiben schneiden und auf dem Teigquadrat verteilen, dann den Teig wie einen Briefumschlag über die Butter schlagen und den Teig dann zu einem Rechteck auswellen, die Butter darf nicht aus dem Teig quillen. Jeweils ein Drittel des Teiges zur Mitte hin einschlagen, das ist die erste Tour.
Jetzt muss der Teig für 2 Stunden in den Kühlschrank.
11:00
Den Teig zu einem Rechteck auswellen und wie bereits vor 2 Stunden drittelweise einschlagen. Und wieder geht es für 2 Stunden in den Kühlschrank.
13:00
Den Teig zu einem Rechteck auswellen, diesmal wird viertelweise eingeschlagen, d.h rechts und links wird bis zur Mitte eingeschlagen und dann aufeinander gelegt. Das direkt noch einmal wiederholen. Und wieder geht es in den Kühlschrank.
15:00
Der Teig ist fertig und kann verarbeitet werden.


Alles in allem weder sonderlich kompliziert noch schwierig, man muss nur die entsprechende Zeit einplanen, damit der Kuchen pünktlich zum Kaffeetrinken fertig werden kann.

Belag
3 große Birnen
80 g Heidelbeeren
4-5 El Beurre au Caramel Salé

So jetzt geht es zur Verarbeitung:
Eine Tarteform mit dem Teig auslegen. Da ich noch ein Glas Beurre au Caramel Salé habe und der Teig ja nicht gesüßt ist, bestreiche ich den Boden mit der Beurre und verteile dann darauf Birnenspalten und ein paar Blaubeeren.

Bei 190°C 20 Minuten backen.

Dazu gab es leicht geschlagene Sahne mit Vanillezucker.

Bon Appetit!




Mittwoch, 19. Februar 2014

Februarfarbverläufe...


Hamburg, 16.02.2014

Oben noch blauer Himmel, unten schon ziemlich grau, dazwischen ein paar Wolken - das trifft auch meine Februarstimmung ziemlich genau, und somit ist dies hier auch mein Photo der Woche!

Noch mehr Bilder der Woche gibt es bei Fee und Juli!

Und unsere bisherigen Photos der Woche sind hier versammelt.

Dienstag, 18. Februar 2014

Der kleine Mann und die Kuschelhose

Der kleine Mann ist mal wieder krank und dementsprechend muss es heute bequem und kuschelig sein und damit mache ich zum ersten Mal bei "my kid wears" mit, da krank sein auch zu schlechter Laune führt, war es etwas schwierig den jungen Mann vor die Linse zu bekommen, deshalb ist das Photo etwas verwackelt...


Der kleine Mann trägt eine Hose nach dem Strampelanzugschnitt von klimperklein, den ich etwas abgewandelt habe, so dass er auch als Hose mit Gummibund sitzt. Die Hose ist aus gepunktetem Jeansstoff von Hilco und einem wunderschönen Riley Blake Sternenstoff.


Montag, 17. Februar 2014

Lesens- und beachtenswert!




Gestern war ein ausgesprochen lesenswerter Artikel von Stefan Niggemeier in der Sonntags-FAZ, in dem er klare Worte findet zu der konservativen Einstellung, dass Homosexualität zwar toleriert, aber nicht akzeptiert werden muss. Und völlig zu Recht fragt er: "Ist das wirklich das Jahr 2014?" und zitiert Goethe: "Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen."

Dem gibt es nicht viel hinzuzufügen. Der ganze Artikel ist hier (klick!) zu finden.

Samstag, 15. Februar 2014

A hot cup of coffee and a good book in my hand: Die Buchhändlerin von Orvieto




Die Buchhändlerin von Orvieto von Valentina Pattavina: 

Wenn ich nach draußen schaue, überfällt mich der Wunsch nach Sonne und Wärme, sprich raus aus dem grauen und kalten Februarwetter (hier regnet und stürmt es)! Und was gibt es da besseres, als sich mit einem spannenden Buch und einem Tee/Kaffee auf das Sofa zu verziehen und wenn das Buch einen dann auch noch in den warmen, sonnigen Süden entführt, perfekt!

Matilda verlässt auf der Suche nach einem Neuanfang Rom: 

„Mein ganzes Leben findet Platz in einer großen Reisetasche: ein paar Klamotten, (...) und zwei Bücher, von denen ich mich einfach nicht trennen kann. La Storia von Elsa Morante und Das Buch Hiob. Keine Fotos, keine Briefe, keine Erinnerungen. Ansonsten nur noch mein Computer und das Fahrrad mit Elektromotor...“ 

Sie landet in Orvieto, trifft auf herzliche aber skurrile Menschen und versucht ihr Leben neu zu ordnen, doch dann stößt sie auf einen ungeklärten Mordfall.

Richtig gute und spannende Unterhaltung!

Freitag, 14. Februar 2014

Lecker in...

Da wir beide ja sehr gerne essen und neues probieren und auch gerne drüber sprechen, werden wir das auch hier machen. Heute starten wir mit einer nicht zu unterschätzenden Köstlichkeit, der Currywurst:

Und aus des Gattens und meiner Sicht gibt es die allerleckerste Currywurst in der Geburtsstadt des Gatten, in Bochum!

Das ist zwar gar kein Geheimtipp, da in Bochum sehr bekannt und auch prominent gelegen, aber trotzdem absolut erwähnenswert: Das Bratwursthaus im Bermudadreieck.




Hingehen! Weil lecker! Sehr lecker.



Mittwoch, 12. Februar 2014

12 von 12...

Bei Caro von draussennurkaennchen sammelt sich heute wieder 12 von 12 und wir machen auch mit!



 ... aus der Sicht der Anderen:






morgendliche Kleidersammlung - Stimmungsaufheller nach durchbrüllter Nacht - das langersehnte Stoffpaket ist endlich da :-)





sich nach langer Zeit mal wieder in die Renovierungsklamotten geschmissen - grundiert - den weltschönsten Blumenstrauß für die Schwester abgeholt






Bohnenomelett mit Parmesan zum Abendessen - die ersten Valentinstagshinweise gefunden - ein Glas Wein zur Entspannung






sich auf die bisher wenig erfolgreiche Ferienhaussuche für den Sommer begeben - zum Vergnügen gelesen







... aus Sicht der Einen:

 unglaublich früh im Büro gewesen und kurz die neuen Schuhe bewundert / Tee gekocht / kurz den Blog begutachtet / sonst bin ich um die Zeit max. erst zwei Stunden da / Fachliteratur verinnerlicht / entdeckt, dass sich die Deckenplatten lösen
 
Mittagspause / die Sonne zum ersten Mal am Tag entdeckt / Yay, Garfield ist wieder da, wir hatten schon angefangen uns Sorgen zu machen / die Schwester getroffen, die nettester Weise, den Geburtstagsstrauß abgeholt hat / zu Hause schon vom Mond begrüßt worden / die Geburtstagsgeschenke gebündelt und noch mal losgefahren





Dienstag, 11. Februar 2014

Valentin backt und klickt

Gestern war ich bei unserer Lieblingsfloristin und wollte im Auftrag eines guten Freundes, der diesen Monat auf Forschungsreise ist, einen Blumenstrauß für seine Liebste zum Geburtstag bestellen. Und was lerne ich da? Der Valentinstag steht vor der Tür - hatte ich völlig ausgeblendet - und sorgt dafür, dass die Preise für rote Rosen nach oben schießen...


Das hat mich aber immerhin dazu gebracht, mal zu googeln, was eigentlich der Ursprung vom Valentinstag ist, und ich habe festgestellt, hier gibt es verschiedene Herleitungen und eine davon hat mich doch sehr amüsiert. Danach soll ein Mädchen den  ersten unverheirateten Mann heiraten, der ihr am Morgen des 14. Februar über den Weg läuft (also Augen auf beim Brötchenkauf)! Da bin ich doch froh, dass wir beide schon den Mann der Wahl getroffen und geehelicht habe, so ganz freiwillig und voller Überzeugung...!

Nichtsdestotrotz ist ja der Gedanke, jemand, den man sehr mag, eine Freude zu machen, wunderbar und grundsätzlich immer eine gute Idee, aber warum nicht auch am 14. Februar :-)?!

Während die Eine sich also mal im Netz umgeguckt , was es hier für schöne Ideen und kreative Freebies gibt, hat die Andere den Schneebesen geschwungen:





Himbeertorte mit Herz

250 g Butter
5 Eier
200 g Mascobadozucker
300 g Mehl
3 Tl Backpulver

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Butter schmelzen, dann mit dem Zucker cremig aufschlagen. Eins nach dem Anderen, die Eier unterrühren, Mehl und Backpulver mischen und dann unter die Butter-Zucker-Eier Mischung geben.
Eine Form mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen und glattstreichen.
Etwa 50 Minuten backen, dann auskühlen lassen.

200 g Himbeeren
2 El Zucker
2-3 El Sahne

Himbeeren mit Zucker und Sahne pürieren.

Aus der erkalteten Teigplatte einen Kreis (Durchmesser 20cm) ausstechen und einmal durchschneiden und die Himbeersauce bis auf 2 El auf der unteren Teigplatte verteilen, die obere darauf setzen.

150 g Frischkäse
80 g Quark
1 Päckchen Vanillezucker

Zucker mit Frischkäse und Quark aufschlagen, dann den Vanillezucker dazugeben.
Die Creme auf der Torte verteilen, die restliche Himbeersauce - dem Anlass entsprechend :-) - zu einem Herz auf der Torte verstreichen.

                  Bon Appetit!

Wer etwas weniger zeitaufwändiges backen möchte, dem sei folgendes Rezept: "White and dark hearted brownies" von der fantastischen Deb von smittenkitchen empfohlen!


Und hier noch, wie bereits oben angekündigt ein paar schöne thematische Links aus dem Netz:





Montag, 10. Februar 2014

Bosse: "Und jetzt lasst uns tanzen!"


Kennt Ihr das: Wenn ein Konzert so gute Laune macht, dass man auch am nächsten Tag noch ganz beschwingt ist? So geht es mir heute, denn gestern war ich bei Bosse in der Garage in Saarbrücken. Das Konzert war ausverkauft, und die Stimmung war schon beschwingt bevor Bosse überhaupt auf die Bühne kam. Was er dann aber auch ziemlich schnell gemacht hat und zwar mit der zauberhaften Valentine, die eigentlich bei ihm in der Band ist, die aber auch selber wirklich schöne Lieder schreibt und diese ganz wunderbar vertont. Und hier (klick!) kann man sich auch das Lied "Wild Heart" kostenfrei downloaden - ich finde es lohnt sich. 

 
Und dann kam Bosse - und das war, ohne zu übertreiben, grandios. Er rockte vom ersten Augenblick an die Bühne und hat sein Publikum in jedem Moment mitgenommen. Voller Selbstironie (er müsse immer schon nach dem zweiten Lied durch den Mund atmen wie ein Boxer kurz vor dem K.O., weil er so eine Oma sei), Gefühl und dem absoluten Bedürfnis, zusammen mit dem Publikum eine richtig gute Zeit zu haben und zu feiern und vor allem zu tanzen. Erst selten habe ich bei einem Konzert so häufig die Aufforderung "und jetzt lasst uns tanzen!" gehört, und es gab kaum einen, der diesem Aufruf nicht umgehend folgte. Bosse reißt seine Fans mit, fordert sie und unterhält sie auf das Beste und macht durchweg den Eindruck, dass er sich auch selbst gerade prächtig amüsiere.
 
Bei der Songauswahl steht bei der aktuellen Tour naheliegend auch das aktuelle Album 'Kraniche' im Focus: Ich mag 'Istanbul' besonders gerne, aber natürlich singt er auch 'Schönste Zeit', gestern gab es das sogar doppelt - zuerst von Bosse, dann sang das Publikum es ihm vor - komplett! Sehr cool! 
Es kommen aber auch Lieder von den älteren Platten zum Zug ('Du federst', 'Roboterbeine', '3 Millionen', 'Die Irritierten'). Unbedingt zu erwähnen ist auch 'Nächsten Sommer', das Bosse zusammen mit Valentine singt,  gestern die zweite Strophe auf sächsisch (Valentine ist Sächsin, Bosses Oma auch) - zu gut!
 
Wer also noch keine Karten für die laufende Tour hat, ich kann nur wärmstens empfehlen, diesen Zustand umgehend zu ändern :-)! Hier sind die aktuellen Tourdaten zu finden.
 
 
 


Samstag, 8. Februar 2014

Hübsche Sachen...

... soll man zeigen! Oder die Andere näht, die Eine freut es seeehr! Oder wie hübsch ist das denn, und ja, das ist meins :-)!



Ich habe keine Ahnung, was das für ein Schnittmuster ist, ich erkenne aber, der Stoff oben ist vom Schweden, der unten von der Hamburger Liebe.


Und vor allem weiß ich, dass diese hübsche, jetzt schon geliebte Tasche nur für mich genäht worden ist, und das ist ziemlich super!




Danke Tina (die Andere / Christina / Schwester)! Und das hübsche Ergebnis verlinke ich noch mit der Stoffsammlung von Blick7.

Coole Sache!

Himmelsstreifen

In den Himmel zu gucken entspannt mich und bringt mich runter, ganz häufig begeistert und entzückt mich der Blick in die mal schnell wandernden, mal verweilenden Wattemassen mit ihren immer neuen Farbkompositionen auch. Gestern waren es zum Wochenende wahre Wolkenberggebilde:


Noch mehr wunderschöne Himmelsbilder gibt es bei der Raumfee.

Freitag, 7. Februar 2014

Ein Rock für das Patenmädchen


Heute hat das Lieblingspatenmädchen Geburtstag, sie wird, wie man sieht :-), vier!



Und da sie sich, wie die meisten kleinen Mädchen für Rosa, Lila und Glitzer begeistert, sollte zumindestens eines dieser Dinge in ihrem Geschenk auftauchen. Deshalb gab es einen Ballonrock nach dem phänomenalen Schnitt von An von straight-grain (Dear An, thanks a lot for this awesome pattern!) und aus einem supersüßen HamburgerLiebeStoff.



Ich hoffe mal, dass die Deutsche Post auf meiner Seite steht und das Päckchen heute auch bei ihr ankommt, da ich es erst gestern geschafft habe das Päckchen auf die Reise zu bringen, dank krankem Kind waren die Zeitfenster, in denen ich es an die Nähmaschine geschafft habe nur kurz...

Donnerstag, 6. Februar 2014

A hot cup of coffee and a good book in my hand



"Der Ruf des Kuckucks" von Robert Galbraith (alias J.K. Rowling)

Nach acht Bänden Harry Potter und einem sozialkritischen Roman ("Ein plötzlicher Todesfall") widmet sich Rowling nun dem Krimimetier! Entstanden ist ein klassischer, spannender Krimi, der einen von Seite eins an in seinen Bann schlägt!

Ein Topmodel ist in einer Winternacht vom Balkon ihres Appartements gestürzt und liegt jetzt mit zertrümmertem Schädel auf dem Gehweg. Sofort kommt es in der Presse zu wildesten Vermutungen, hatte die Tote doch eine ON/OFF Beziehung zu einem bekannten drogenabhängigen Musiker, doch nach Abschluss der Untersuchungen bestätigt die Polizei, dass es sich um einen Selbstmord oder einen Unglücksfall handeln muss. Daraufhin wendet sich der Bruder der Toten, der Rechtsanwalt John Bristow an einen Privatdetektiv, Cormoran Strike. Strike, ein nur mäßig erfolgreicher Privatdetektiv, ist ein ehemaliger Militärsonderermittler, der immer noch unter den psychischen und physischen Folgen seines Afghanistaneinsatzes leidet und der sich gerade, was noch erschwerend hinzukommt, von seiner Langzeitfreundin getrennt hat. Unterstützend zur Seite steht ihm jedoch seine neue Sekretärin Robin Ellacott, die mit erstaunlichen detektivischen Fähigkeiten gesegnet ist.

"Erst als sie die Glastür im nächsten Geschoss erreichte, wurde Robin klar in welcher Branche sie diese Woche aushelfen sollte (...) In die Glasscheibe war der Name eingraviert, den sie schon neben der Türklingel gelesen hatte: C.B. Strike. Und darunter Privatdetektiv. Robin blieb mit offenem Mund stehen, gefangen in einem Moment der Verblüffung, (...) Sie hatte nie auch nur einer Menschenseele von diesem immer schon gehegten, geheimen, kindischen Wunschtraum erzählt."

Vermutlich kann man sich auf weitere Krimis mit diesem symphatischen Ermittlerduo freuen!

Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen und dem Drang, alles andere liegen zu lassen, um weiterlesen zu können, gelesen! 


Nachtrag:
Seit heute ist es offiziell, es wird einen weiteren Band um dieses symphatische Ermittlerduo geben, am 19. Juni 2014 soll "The Silkworm" in Großbritannien veröffentlicht werden, und Ende November wird die deutsche Ausgabe wieder bei Blanvalet erscheinen. HURRA!




Mittwoch, 5. Februar 2014

Wider den Winterdepressionen

Man kann ja über den Januar und den bisherigen Februar in diesem Jahr viel Schlechtes sagen, zu grau, zu große Temperaturschwankungen, zu nass (hier schüttet es gerade aus Eimern...), kein Schnee..., aber bezüglich der Himmelsfarben und dem Licht gibt es wirklich keinen Anlass für Beschwerden! Gerade in den letzten zwei Wochen gab es so wahnsinnig schöne Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, dass ich gefühlt ständig nach der Kamera greifen wollte. Und das ist doch das beste Rezept gegen jegliche Anflüge von Winterdepressionen :-). Noch mehr Ideen gegen den Winter Blues gibt es diese Woche übrigens auch bei Cup of Jo und zu dem dortigen Vorschlag Nr. 9 kann ich wirklich nur wärmstens auf die unglaublich leckeren Zimtknoten meiner Schwester verweisen, die mit ihrem tollen zimtig-zitronigen Geschmack gute Chancen haben, sofort ein zufriedenes Grinsen auf das Gesicht des Verspeisenden zu zaubern.



Besonders schön fand ich am Wochenende diesen flammenden Himmel, der somit mein Photo der Woche ist!
 

Noch mehr Photos der Woche findet Ihr hier.

Dienstag, 4. Februar 2014

Zimtknoten für den Tastesheriff





Mit Freuden habe ich von der tollen Aktion vom Tastesheriff gelesen: "ich backs mir" und dann startet sie auch noch mit Zimtschnecken, leckerer geht es kaum!
Bei mir gab es, kleine Adaption, Zimtknoten mit Zitronengeschmack yummy-yummy!


Zitronen - Zimtknoten

Teig:
250g Mehl
25g Hefe
150 ml Milch
1-2 EL Mascobadozucker

Füllung:
75g Butter
Schale einer Biozitrone
3-4 EL Mascobadozucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt

Guß:
100 g Puderzucker
Saft einer halben Zitrone

Die Milch erwärmen und die Hefe und den Zucker mit der lauwarmen Milch verrühren, bzw. die Hefe in der Milch auflösen. Die Mischung mit dem Mehl zu einem Teig verrühren. Etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Den Teig dünn zu einem Rechteck ausrollen. Die Butter schmelzen und auf das Teigrechteck streichen. Die Zitronenschale mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Zimt vermischen und über dem Teig verteilen. Der Teig wird jetzt zusammengefaltet, das obere Drittel wird auf die Mitte geschlagen, das untere Drittel ebenfalls auf die Mitte, so dass jetzt drei Lagen Teig übereinander liegen. Mit einem scharfen Messer den Teig in 2cm breite Streifen schneiden. An den schmalen Enden nehmen und gegeneinanderdrehen und dann verknoten.
Die Knoten auf ein Backblech (mit Backpapier) legen und nochmal gehen lassen, etwa 30-40 Minuten bei Zimmertemperatur. Dann bei 180°C etwa 15-18 Minuten backen.

Bon Appetit!

PS: Das mit den Photos übe ich noch ein wenig...

Sonntag, 2. Februar 2014

Lieblingsklicks

Es gibt so hübsche, leckere und interessante Dinge im Netz, die es einfach zu teilen lohnt. Immer mal wieder werden wir das hier zukünftig machen, Schlagwort "Lieblingsklicks":


Und jetzt kommt sogar noch die Sonne hervor, also nichts wie raus!

Samstag, 1. Februar 2014

Zimmer mit Aussicht

Unser Haus steht auf der einen Seite direkt an der Straße, also gut, es gibt noch einen Bürgersteig von ca. 1,5 m, aber auf einen Vorgarten oder ähnliches haben die Erbauer damals (1926/1927) verzichtet. Nach hinten raus haben wir dafür nur Natur und einen tollen Blick - und der hat uns heute Morgen eine große Freude bereitet:

  










Und am Ende gab es mit Blick gen Westen als Zugabe sogar noch einen kleinen Regenbogen:



 

Noch mehr Himmelsblicke gibt es bei der Raumfee mit 'In Heaven No. 98'!