Olivenernte und so weiter

Montag, 31. März 2014

A hot cup of coffee and a good book in my hand: "Ostende" von Volker Weidermann

Einige kennen Volker Weidermann vielleicht als Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, doch hat er auch einige Bücher geschrieben, so auch, das gerade erschienene "Ostende".




Sommer 1936 im belgischen Seebad Ostende, hier treffen sich der Schriftsteller Stefan Zweig, der gemeinsam mit seiner Sekretärin und Geliebten Lotte Altmann anreist und der Journalist und Schriftsteller Joseph Roth zum gemeinsamen Reden, Schreiben, Trinken... Sie treffen auf Egon Erwin Kisch, Hermann Kesten, Ernst Toller und Irmgard Keun, in die sich Joseph Roth verliebt. Hier treffen lauter Schriftsteller und Dichter auf der Flucht aus Nazideutschland, in dem ihre Bücher allesamt verboten sind, aufeinander, getrieben von der Frage: 

"Was hilft Toleranz in einer Welt, in der man selbst und alles, wofür man lebt und schreibt, zermalmt zu werden droht?"

und auf der Suche nach einem letzten Sommer unter Freunden.

"Wieder einmal sitzen sie alle im Flore, diese Gesellschaft der Stürzenden, die 
in diesem Sommer noch einmal versucht, sich als eine Art Urlaubsgesellschaft zu fühlen. Noch einmal versucht, eine Sorglosigkeit zu simulieren.(...)Mit jedem Tag den dieser Urlaub andauert wird eine Rückkehr unwahrscheinlicher. Alle wissen es. Aber niemand spricht darüber. Es herrscht Pflicht zum Optimismus."

Dieser Roman ermöglicht einen spannenden und auch überraschenden Blick auf eine kleine Gruppe von Schriftstellern kurz vor Beginn des 2.Weltkriegs. Außerdem hat er mir Lust gemacht, mal wieder das ein oder andere Buch dieser Schriftsteller in die Hand zu nehmen, z.B. "Das kunstseidene Mädchen" von Irmgard Keun.




Nachtrag: 

Bei der "Lesenden Minderheit" lautet das Buchthema für das 1. Quartal 2014: "Lies ein Buch, in dessen Titel ein Ort oder Land vorkommt!", deshalb verlinke ich mal dorthin.

Samstag, 29. März 2014

dreaming of...


Ein Tee im Balboa Park, das wäre es jetzt!

Nachdem der gestrige Wochenausklang semioptimal war, geht es jetzt mit einem gemeinsamen Frühstück mit dem Gatten und dem Blick auf den Himmel über dem Balboa Park in San Diego um so besser ins Wochenende!

Noch mehr Samstagsgetränke gibt es bei Ninja.

Freitag, 28. März 2014

Wie jetzt?

Heute ist Freitag, das Wochenende beginnt, morgen wird Geburtstag vom Schwiegervater gefeiert, es soll viel Sonnenschein geben, also alles gut? Ne, nicht ganz. Denn der Gatte hat, ob wissbegieriger Studies, den geplanten Zug verpasst und jetzt steckt er irgendwo im Bayerns Pampa in einem Zug fest, der derzeit steht, statt mir den Gatten verdammt noch mal fix nach Hause zu bringen. 

Und nicht nur dass, es kommt noch schöner: Letztens ist die Glastür am Kaminofen gesprungen - ja genau, das sollte wohl eigentlich nicht passieren - und es hat nur entspannte sieben Wochen gedauert bis die neue jetzt da war und ja, die konnte natürlich nur heute zwischen zwölf und eins eingebaut werden. Netter Weise ist der Schwiegervater eingesprungen, ist ja manchmal ehr schwierig, sponton einfach aus einer Besprechung abzuhauen. Nun gut, ich komme eben nach Hause und sehe was? Yay, die neue Glasscheibe ist eingesetzt und - nicht mehr ganz so yay - sie hat schon wieder einen Sprung. 

Das Telefonat mit dem Ingenieur-Schwiegervater bringt die folgende Erkenntnis: Die Scheibe ist beim Anziehen der letzten Schraube gesprungen, der Monteur sagte: "Scheiße! Aber gut, dass kann passieren!" und mehr sagte er dann nicht mehr. Die folgenden vier Telefonate mit dem Chef vom Monteur sollten mir die Erkenntnis bringen, dass der Chef da zwar noch nichts von wusste, aber der Monteur nichts falsch gemacht haben kann, sondern das Ganze viel mehr an unserem Kamin liegt, der sich ob der Hitze wohl verzogen hat. Hitze sollte jetzt aus meiner Laiensicht nicht umbedingt schädlich für einen Kamin sein, aber egal, ich bin da - wie gesagt - Laie....

Die Erkenntnis des Abends ist somit: Heute gibt es nicht super leckere Tacos vom Gatten, sondern Büttersken mit Leberwurst und Schinken und Ei - wo gegen echt gar nichts einzuwenden ist, grundsätzlich, wenn nicht alles in mir Tacos wollte und vor allem den Gatten.
Jetzt muss ich mich nur noch eintscheiden: eisgekühlten Bommerlunder eisgekühlten Crémant.

Hallo Karma, lass uns sofort wieder Freunde sein, ich teile auch meine Leberwurstschnitte!


Cheers!


Donnerstag, 27. März 2014

¡Vamos, auf nach Spanien!

¡Hola viajeros del mundo! 
Estamos muy contentos de estar aquí... - oder so ähnlich :-). 

Was wir eigentlich sagen wollen, was für eine schöne Idee hatte Melli von der Tomateninsel denn bitte mit der vegetarischen Weltreise?
Wir finden die Idee super und deshalb, liebe Weltreisende, wir freuen uns heute dabei zu sein und haben auch keine Mühen und Distanzen gescheut und uns spontan hierfür zusammen gefunden, um gemeinsam zu backen. Nun gut, um der Wahrheit auch alle Ehre zu erweisen, gebacken hat eigentlich nur die Andere, während die Eine den Neffen bespaßt und sich um die Crémantversorgung gekümmert hat, aber das ist ja auch wichtig.

Im Moment ist - die Begrüßung hat es schon verraten - bei der Tomateninsel Spanien angesagt, was wir wiederum sehr schön finden, treffen wir uns doch regelmäßig zum Tapas essen zu Hause oder beim Spanier unseres Vertrauens.

Und hier kommt das Rezept für unsere vegetarische Tortilla:


4 Eier
1 Zucchini
120 g Schafskäse
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Kräuter
Piment d'espelette
Knoblauch

Backofen auf 200°C vorheizen.
Die Eier miteinander verschlagen, und mit Salz und Pfeffer würzen.
Eine Knoblauchzehe hacken und dazugeben.
Die Zucchini in dünne Stifte schneiden und in Olivenöl anbraten (idealerweise nutzt man dazu schon die Pfanne in der die Tortilla hinterher auch gebacken werden soll).
Den Schafskäse zerbröckeln und mit den leicht abgekühlten Zucchini unter die Eiermasse rühren.
Die Mischung in eine ofenfeste Pfanne (24cm) geben, den Backofen auf 180°C zurückdrehen und die Pfanne in den Ofen geben.
Nach etwa 10 Minuten aus dem Ofen nehmen und einmal drehen, dann nochmal für 10-15 Minuten backen, bis die Tortilla schön gebräunt ist.

Vor dem Essen noch mit etwas Piment d'Espelette und einer Handvoll zerkrümeltem Schafskäse bestreuen.

                                      ¡buen provecho!




Noch mehr spanische Ideen gibt es bei Melli!

Mittwoch, 26. März 2014

Gugel für den Tastesheriff

Es ist wieder so weit, heute geht die nächste Runde "ich back's mir" online. (Nur zur Erinnerung, im Januar gab es Zimtschnecken und im Februar Käsekuchen.)Und diesmal geht es um den guten, alten Gugelhupf. Kurz habe ich darüber nachgedacht, ob ich einen ganz klassischen Hefegugelhupf mit Rosinen, nach einem Rezept meiner Großmutter backen soll, dann aber hat mich das gute Wetter der letzten Woche motiviert etwas frühlingshafteres, leichtes und kleines zu backen:


Minigriesgugel mit Quitte und Orange


115 g flüssige Butter
100 g braunen Zucker
2 Eier
Schale einer Bioorange
100 ml Saft der ausgepressten Bioorange
125 g Dinkelgries
75 g Dinkelmehl
30 g Stärke
1 P Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
100 g Butter mit dem Zucker und der Orangenschale schaumig rühren und dann nacheinander die Eier dazugeben. 
Das Päckchen Vanillezucker und die Prise Salz unterrühren. 
Dinkelgries, Mehl, Backpulver und Stärke miteinander vermengen und dann unter die Eiermischung heben.
12 kleine Gugelformen (diese Formen sind hervorragend geeignet) mit dem Rest der flüssigen Butter auspinseln.
Den Teig in die Formen verteilen.

25-30 Minuten backen.

5 Tl Quittenmarmelade
5 Tl Orangensaft
5 Tl Quittenschnaps

Die drei Zutaten miteinander verrühren und erhitzen.

Wenn die Gugel fertig sind, aus dem Ofen nehmen und aus den Formen holen. Dann sofort mit der warmen Quitten-Orangenmischung tränken und  auskühlen lassen.

Wir haben dazu Quittenkompott (aus dem letzten Sommer) und Vanille-Orangensahne gegessen, yummy!



Hierfür den Quittenkompott mit 100 ml Orangensaft glatt rühren und Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker und etwas geraspelter Orangenschale schlagen.
                           
                               Bon Appetit!

Dienstag, 25. März 2014

Es regnet, es regnet die Erde wird nass...

...aber der kleine Mann bleibt trocken, der hat nämlich eine neue Regenjacke bekommen.



Da mir nichts kaufbares gefiel, habe ich mich hingesetzt und auf Grundlage der Übergangsjacke von Lillesol und Pelle eine Regenjacke gebastelt (der Ein oder Andere hat den Beginn vielleicht schon hier gesehen), die Jacke ist geradegeschnitten, etwas weiter und etwas kürzer als die Übergangsjacke und mit kuscheligem Jersey gefüttert, da man z.Zt. ja doch noch eine wärmende Jacke braucht. Außerdem habe ich die Kapuze festangenäht und nicht zum Anknöpfen gemacht, da der kleine Mann ziemlich rabiat sein kann und ich dachte, dass wir die Kapuze dann immer suchen müssen :-)!

Mehr montägliche Kinderoutfits finden sich wie immer hier.

Und hier der kleine Mann bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Chaos verbreiten...

Montag, 24. März 2014

Details

Detail: Ausschnitt, Auszug, Baustein, Bestandteil, Einzelangabe, Einzelheit, Element, Feinheit, Formalie, Glied, Komponente, Nuance, Teil[stück], Item, Segment








Noch mehr Makros gibt es hier.

Und jetzt bekomme ich Hunger, denn ich muss gerade an den Geburtstagskuchen denken...!

Sonntag, 23. März 2014

Lieblingsklicks




Und hier noch ein paar Lieblingsklicks, die mir diese Woche gute Laune gemacht haben:

  

In diesem Sinne noch einen schönen  Sonntag! 


Und nicht vergessen, die Andere verschenkt ein Buch!

Samstag, 22. März 2014

Lieblingsaussicht bleibt Liebligsaussicht

Aufstehen fällt ja - zumindest mir - nicht immer gleich leicht, vor allem da der Wecker in der letzten Woche direkt mehrfach vor sechs Uhr geklingelt hat. Schuld war immer der Gatte ;-), der zum Flughafen oder zum Bahnhof gebracht werden musste. Um so schöner ist es, morgens die Vorhänge aufzuziehen und aus dem Fenster zu gucken, denn der Ausblick macht mich immer glücklich, egal, was die Uhrzeit oder das Wetter sagt!

20.03. / 06:58


21.03. / 06:14

Noch mehr Blicke gen Himmel gibt es hier.

Und noch was, die Andere verschenkt Lesestoff.

Dreimal HURRA, der Samstagskaffee und "Ich schenk dir ein Buch"

Samstagsfrühstück, mit allen zusammen frühstücken, sehr schön! 
Jetzt lesen Mann und Kind Zeitung, bzw. schauen Bücher an und schieben Autos um den Frühstückstisch und ich trinke noch eine entspannte Tasse Kaffee und schreibe endlich diesen Post:



Dreimal HURRA, denn ich bin einer der Buch-Schenker der Aktion Lesefreunde 2014. Das ist eine Aktion der Stiftung Lesen zum Welttag des Buches am 23. April. (Ein kleiner Exkurs zum Welttag des Buches: seit 1995 gibt es diesen weltweiten Feiertag des Lesens und der Bücher, entstanden ist er aus dem katalanischen Brauch, am Namenstag des Heiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken.)

Man konnte sich dafür bewerben, sich aus 10 Vorschlägen ein Buch aussuchen und aus über 55.000 Bewerbungen wurden die Schenker für 2014 ausgelost. Ziel der Aktion ist es, einerseits über ein persönliches Buchgeschenk und das Teilen von Lesefreude auch diejenigen für das Lesen zu begeistern, die bisher wenig oder gar nicht zum Buch greifen und andererseits einfach jemandem eine Lesefreude zu machen.
Und jetzt noch mal:

ICH BIN AUCH DABEI, HURRA HURRA HURRA!!!!!

Jetzt bekomme ich kurz vor dem 23. April 10 Exemplare von Deon Meyer geschenkt, die ich dann weiter verschenken darf. Und eines davon schenke ich einem von Euch! Hinterlasst einfach bis zum 01. April 2014 hier einen Kommentar und dann lose ich denjenigen aus, der das Buch geschenkt bekommt und pünktlich zum Welttag des Buches wird diejenige oder derjenige das Buch in seinem Briefkasten vorfinden.

Zum Buch, "Weisser Schatten" ist eine abenteuerliche Geschichte durch Südafrikas Wildnis, Gesellschaft und Geschichte. Ein spannender Krimi, mit einigem an Action und Tempo, zwei interessanten, ziemlich unterschiedlichen Protagonisten und trotzdem immer mal wieder humorvoll.

Ich freue mich auf jeden Fall auf meinen "Job" als Buch-Schenker und darauf einem von Euch auch eine Lesefreude machen zu dürfen!

Nochmehr leckeren Samstagskaffee findet ihr bei ninjassieben!

Freitag, 21. März 2014

Himbeeren mit Streuseln

Gestern hatte der kleine Mann Zahn, sprich der erste Eckzahn kommt durch und das ist offensichtlich deutlich schmerzhafter als alle anderen Zähne bisher, deshalb konnte man kaum schlafen und war dann gestern morgen müde, schlecht gelaunt und kuschelbedürftig. Fazit: Krippe fiel also aus, stattdessen haben wir es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht, Bücher geschaut, bzw. vorgelesen, gekuschelt und mit Autos gespielt (was 1 1/2 Jährige halt so gerne machen :-)).
Da aber gestern nachmittag eine liebe Freundin zum Kaffee kommen wollte musste auch noch ein Kuchen gebacken werden und es mußte schnell gehen, der kleine Mann hatte schließlich keine Lust etwas alleine zu machen...




Himbeertarte mit Streuseln


Das Lieblingsmürbeteigrezept um etwas Zucker erweitert.

200 g Mehl
100 g Butter
etwas kaltes Wasser
2 EL Zucker

Mehl, Zucker und Butter miteinander verkneten, wenn nötig noch etwas kaltes Wasser dazugeben, bis ein homogener Teig entstanden ist. Mindestens eine halbe Stunde zum Ruhen in den Kühlschrank legen.

Füllung
500 g TK Himbeeren (funktioniert auch mit anderen TK Beeren)
1 P Vanillezucker
50 g Mandelblätter

Streusel
120 g Butter
100 g Zucker
150 g Mehl
1 Msp Salz

Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Butter in kleine Würfel schneiden und mit der Hand Mehl, Zucker und Butter zu Streuseln verkneten.
Ich nehme hierfür eine rechteckige Form (20 x 30cm), die ich buttere und dann mit Backpapier auslege, damit ich den Kuchen problemlos aus der Form nehmen kann. (Leider besitze ich keine rechteckige Form mit Hebeboden :-()
Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen und so in die Form legen, das an allen Seiten ein kleiner Rand von etwa 1,5cm entsteht. Die Mandelblätter darauf verteilen, dass verhindert das Durchsuppen des Bodens, dann die Himbeeren draufgeben und den Vanillezucker darüber streuen.
Die Streusel über den Himbeeren verteilen.
Etwa 35 Minuten backen, bis die Streusel Farbe bekommen.
Auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestreuen.

Bon Appetit!



Donnerstag, 20. März 2014

Moodboard März

Der März war bisher ziemlich schön, mit so viel Sonne im Gesicht, viel draußen sein, dem ersten Spaghettieis, Frühlingsfreuden im Garten und in der Vase - doch so kann das weitergehen (zumindest heute klappt das schon mal, denn es sollen hier bis zu 21 Grad werden - yaaay)!




Blauer Himmel, Eis, Schwenken...- irre, das sieht doch fast schon nach Sommer aus :-)!




















Noch mehr Stimmungslagen gibt es bei Nic.


Und  noch etwas: Für alle Bücherliebenden unter uns gibt es am Samstag eine Überraschung!!!

Mittwoch, 19. März 2014

If you're happy and you know it clap your beak...!

Oder, warum klappern Störche noch mal mit ihren Schnäbeln?

  Am Wochenende haben der Gatte und ich eine kleine Tour nach Frankreich gemacht, von Saarbrücken aus ist das ja quasi wie gehoppst. Je näher man dann Richtung Elsass kommt, desto größer werden in der Regel auch die Chancen Störche zu sehen. Die Elsässer selbst erklären ihre Liebe für den Storch so: Der gallische Hahn hatte eine leidenschaftliche Liebesnacht mit dem deutschen Adler und das "Kind der Liebe" ist der Storch. :-)


Am Sonntag aber sind wir durch ein völlig unscheinbares Dorf direkt in Grenznähe, also noch deutlich vom Elsass entfernt, gekommen und da flog ein Storch vor uns her, also nichts wie gebremst und die Kamera geschnappt. Leider hatten wir kein Teleobjektiv dabei, wer ahnt denn so etwas... Und kaum war ich ausgestiegen hörte ich es auch schon klappern und konnte zu meiner Freude ganze vier Nester entdecken, alle mit Störchen bestückt, weitere Störche standen einfach so auf den Dächern rum:


Und jetzt noch zum Klappern: Da der Storch nur eine ganz schwach ausgeprägte Stimme hat, klappert er zur Verständigung, zu Begrüßung, aber auch zur Verteidigung. Und was ich ganz besonders nett finde: Wenn Störche miteinander schäkern, dann klappern sie auch gemeinsam :-).
Apropos schäkern, im April legt das Weibchen seine Eier und nach etwas 32 Tagen schlüpfen die Jungen, die dann bis zu rund 70 Tagen im Nest bleiben.

Ich werde mich als im Mai / Juni noch mal aufmachen, dann aber auch auf jeden Fall mit einem Teleobjektiv bewaffnet!

Mein Photo der Woche! Mehr Photos gibt es wie immer bei Fee und Juli!





Dienstag, 18. März 2014

Tijuana tiene los tacos más ricos...*

Der Gatte und ich waren im letzten Sommer zwei Wochen in San Diego, der Gatte beruflich, ich hingegen rein privat und im absoluten Urlaubsmodus. Diese Aufteilung war ganz hervorragend, denn ohne den beruflichen Kontext wäre doch glatt die folgende Erkenntnis an uns vorbeigegangen: Die leckersten Tacos gibt es in Tijuana (=*).




Die Kollegin vom Gatten, die auch mit vor Ort war, hatte in einem Interview eine ganz reizende Mexikanerin kennengelernt, die in Tijuana geboren und aufgewachsen ist, aber inzwischen schon lange in San Diego lebt. Als die Kollegin sagte, dass wir eine Tagestour nach Tijuana machen wollen (zu Fuß über die Grenze, dann weiter mit Taxis, da die US-Autovermietungen dem Mieter untersagen, mit einem US-Mietwagen die Grenze zu überqueren), bot sie sich umgehend an, uns zu fahren und zu führen. Zuerst dachten wir, dass das einfach nur ein ausgesprochen nettes Angebot ist, im Nachhinein wurde uns dann auch klar, dass das nicht nur sehr nett war, sondern das Lydia sich auch sorgte, dass die Tour ohne Ortskenntnis zu gefährlich sei. Just eine Woche früher war eine gute Freundin von ihr, die noch in Tijuana lebt, beim Einkaufen von der Straße weg entführt und dann einige Tage später wieder freigelassen worden - was sie uns zum Glück aber erst im Nachhinein erzählt hat, denn ich weiß nicht, ob wir dann noch...

Auch wenn mit Tijuana insbesondere Trinkgelage und Feiern rund um die Spring Breaks verbunden werden, gibt es hier viel spannendes und auch bedrückendes zu sehen, und alles hängt mit der Lage Tijuanas als Grenzstadt zusammen.

Aber zuerst einmal zurück zu den Tacos. Bevor wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben, meine Lydia, dass wir noch die leckersten Tacos probieren müssten. Gesagt, getan und nach einem wilden rechts und links Abbiegen fanden wir uns in einer kleineren Straße wieder, in der sich vier oder fünf Imbissbuden aneinanderreihten, die sich - Überraschung - vom ungeschulten Auge nicht wirklich unterscheiden ließen.

Von Lydia lernen, heißt die besten Tacos finden und die gibt es im zweiten Imbiss von links. Tacos sind in dem Fall weiche, handtellergroße Fladen, die es in scharf oder nicht ganz so scharf gibt und die ganz schlicht befüllt werden: Zuerst kommt ein Klacks Avocado darauf, dann Tomaten und Zwiebeln und dann das zarteste Rindfleisch und fertig und vor allem: Lecker!!!

Und da der Gatte ja ein willensstarker Koch ist, gibt es bei uns seitdem genau diese Tacos und sie sind so yummy. Da der Gatte aber auch grundsätzlich ohne Waage oder sonstige Angaben rein nach Gefühl schaltet und waltet, fallen auch die Rezeptbeschreibungen entsprechend aus....

Belag: Die besten Avocados (und so findet man die), die gerade zu bekommen sind, einfach mit der Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken, salzen und pfeffer und mit frische Zitrone abschmecken. Ich mische gerne auch noch eine klein gehackte Scharlotte oder rote Zwiebel darunter. Die Tomaten würfeln und ebenfalls etwas würzen. Ergänzend ist auch etwas Sour Creme lecker, aber das sollte es dann auch schon an Zutaten sein. Nein Stopp, das Wichtigste kommt natürlich noch: Die Rinderhüfte sollte in zarte Streifen in jeglicher Hinsicht scharf angebraten werden. Am leckersten ist es, wenn man immer nur die Menge an Fleisch anbrät, die man für einen Taco benötigt und das Fleisch für den nächsten Taco dann wieder frisch anbrät - yummi!

Teig: hälftig Weizenmehl und Maismehl mischen, einen halben bis ganzen Würfel Hefe gebröckelt untermischen, soviel Flüssigkeit (da geht alles, was gerade greifbar ist, sagt der Gatte: Wasser, Milch, Joguhrt oder Weißwein, was immer greifbar ist) und etwas Olivenöl dazu geben und so lange kneten bis eine kompakte und glatte Teigkugel entstanden ist. Gewürzt wird mit etwas Salz, einer Prise Zucker (für die Hefe), Schärfe je nach Geschmack und Curry.
Dann den Teig ca. 30-60 Minuten gehen lassen und im Anschluss zu handtellergroßen Fladen verarbeiten. Dann die Fladen in heißem Öl ausbacken und im Backofen warmhalten. Alternativ können natürlich auch immer frische Fladen für jeden Gang ausgebacken werden, aber im Gegensatz zum Fleisch, bei dem ich auf das frische Anbraten für jeden Gang nie verzichten würde, ist das bei den Tacos selbst nicht so entscheidend.



Also: Tijuana tiene los tacos más ricos - oder auch zu Hause :-)!


Sonntag, 16. März 2014

A hot cup of coffee and a good book in my hand: "Neid" von Arne Dahl


"Neid" ist der neue Thriller von Arne Dahl und der dritte Teil seiner Serie (nach "Gier" und "Zorn") um das international agierende Opcop Team unter Leitung von Paul Hjelm (dem ein oder anderen vielleicht bekannt, aus den hervorragenden Thrillern von Arne Dahl um das Stockholmer A-Team) von Europol.
Einerseits ermittelt das Team in Amsterdam gegen eine internationale Bettlermafia, die vor allem Roma aus Rumänien einsetzt und andererseits überschreitet Hjelm die Grenzen der Legalität um einer in Bedrängnis geratenen EU-Kommissarin zu helfen, ihren bahnbrechenden Gesetzesvorschlag zum Thema Elektroautos durchzubringen. 

... Da vibrierte es in Hjelms Jackentasche. Es war eine SMS von Angelos Sifakis, der sich in den nagelneuen Räumen der Opcop-Gruppe (...) befand. Sie bestand nur aus zwei Wörtern: "Grünes Licht?". Paul Hjelm hob den Blick und sah noch vorn zu den Honoratioren, die auf dem Publikum diskutierten. Plötzlich hörte er kein Wort mehr von dem, was sie sagten. Alle Geräusche waren wie abgestellt. Dann antwortete er: "Grünes Licht."

Alles in allem ein grandioser Thriller mit super spannenden Finale! Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, weil ich es gar nicht weglegen wollte.

Samstag, 15. März 2014

Samstagstee

Nachdem wir heute schon im Baumarkt waren - wir haben uns auf der Fahrt gefragt, ob wir eigentlich in diesem Jahr schon mehr als ein baumarktfreies Wochenende hatten - gibt es jetzt erstmal Frühstück. Und das beginnt mit einer leckeren Tasse heißen Darjeeling:

Noch mehr Samstagsmorgengrüße gibt es bei Ninjasieben.

Vor dem Baumarkt war ich noch Blumen kaufen, wenn der Frühling sich draußen schon verweigert, dann findet er eben an diesem Wochenende drinnen statt:



Donnerstag, 13. März 2014

Frühling im Anflug

Als ob Frau Pimipinella in die Wetterkugel geguckt hätte, wer in den letzten Tagen keine Frühlingsgefühle entwickelt hat, hat diesbezüglich wohl grundsätzlich schlechte Karten :-)! 


Wir haben in den letzten zwei Wochen schon mehrfach geschwenkt ("Der Schwenker schwenkt den Schwenker!"), viel im Garten gegraben, gepflanzt und gemauert, und diese Woche habe ich jeden Mittag mit den Kollegen die Pause in der Sonne verbracht - so soll das sein.



Und so könnte es auch super weitergehen! Wer da auch für ist, melde sich bitte mal bei Petrus und lehne jeglichen Regen, denn der soll ja am Wochenende drohen, entschieden ab, obwohl, nachts kann es ruhig ein bißchen regnen, da freut sich der Garten, aber nicht tagsüber! Das sollte doch klappen, oder?!

Außerdem werden wir heute Nachmittag ein wahrhaft großartiges Jubiläum feiern - 45 Jahre Spaghettieis :-)! Wusstet Ihr, dass das Spaghettieis 1969 in Mannheim von dem Eisfabrikanten Dario Fontanella erfunden wurde? Wer vorgestern Radio gehört hat, weiß es wahrscheinlich, denn zumindest auf SR1 wurde das hoch und runter erzählt...
Wir lieben Spaghettieis auf jeden Fall seit jeher, ein Beweisphoto wird folgen!

Mittwoch, 12. März 2014

12 von 12...

...im März: Nachdem uns das im Februar schon so viel Spaß gemacht hat, sind wir auch diesen Monat wieder bei Caro dabei!

11 von 12 von der Einen                        



aufgewacht / einen Stern auf einem Turm entdeckt - Weihnachtsreste??? /
Tee getrunken / Messestand vorbereitet / mich an meinen Lieblingskulis erfreut /
Mittagssonne genossen



 
Außentermin / wie immer mit dem Lieblingsbeutel bestückt / wieder unterwegs /
mit einer Kollegin noch den Frühling genutzt / im Dunkeln nach Hause gekommen


10 von 12 von der Anderen:


der erste Blick aus dem Fenster heute morgen / Einkäufe / Stoffe / das Ergebnis: eine Regenjacke für den kleinen Mann / Spielplatzimpressionen / das heutige Lieblingsspielgerät




das coole, neue Accessoire des kleinen Mannes / Großeinkauf bei Tchibo / das Ergebnis bei einem guten Buch genossen (leider hat es heute auch wieder nur zu 11 von 12 gereicht...)

  
Und außerdem haben wir zusammen darauf angestoßen, dass heute so ein netter Tag ist und uns das Bloggen so Spaß macht!!!

Unser Photo der Woche!



Montag, 10. März 2014

Saarland-Content

Nun hat es ja sowohl die Andere als auch mich in dieses kleinste aller Flächenbundesländer verschlagen und inzwischen sind wir beide hier auch wirklich angekommen – was bei der Anderen deutlich schneller ging als bei der Einen, die dafür nur schlappe fünf Jahre gebraucht hat (ja, wegzuziehen wäre selbstverständlich eine Möglichkeit gewesen, aber hier kamen dann sowohl die Liebe als auch andere Unabwägbarkeiten in die Quere)! Jetzt hat das Saarland uns und wir haben das Saarland, deshalb wird es hier auch immer mal wieder Saarland-Content geben! Und womit ließe sich besser starten als mit dem liebevollen Blick, den Stefan Abendschön von der Hochschule der bildenden Künste Saar 2007 zum 50. Geburtstag des Saarlandes auf den Saarländer selbst geworfen hat?


Der Film erfreut uns auf jeden Fall immer noch und jedes Mal auf ein Neues!

Samstag, 8. März 2014

Was Süßes zum Wochenende: Käsekuchen die Zweite...

Ich seh schon, dass wird ein kalorienreicher Monat, "ich backs mir" hat im Hause Olivenernteundsoweiter eine Käsekuchenlawine losgetreten. Nach dem Käsekuchen für den Tastesheriff, gab es letztes Wochenende einen New York Cheesecake nach Cynthia Barcomi und heute gibt es einen mit Mango - yummy!
Wir bekommen heute Abend Besuch und die Frage war, was gibt es zum Nachtisch?! Beim Obst- und Gemüsehändler des Vertrauens gab es Mangos und nach einem Probestückchen war klar, es wird irgendetwas mit Mango, aber was...
Wieder zu Hause und nach einem ausführlichen Blick in den Kühlschrank, in dem sich Quark, Frischkäse und Joghurt fanden, war klar, es gibt Käsekuchen mit Mango.

Käsekuchen mit Mango und Mandelkrokant

(Die Menge reicht für eine runde 20cm Kuchenform.)

80 g zerbröselte Kekse
30 g geschmolzene Butter

Butter und Kekse vermengen und auf dem Boden der Kuchenform verteilen.
Backofen vorheizen.

150 g Quark
150 g Joghurt
150 g Frischkäse
2 El Creme Fraiche
120 g Zucker
1 P Vanillezucker
1 P Vanillepuddingpulver
2 Eier
etwas geraspelte Zitronenschale (Biozitrone)

Alle Zutaten miteinander verrühren und auf den Kekskrümelboden geben.
Den Kuchen etwa 45 Minuten, bzw. bis die Masse fest ist bei 180°C backen.

1 Mango
1 P Vanillezucker (optional)
Quittenschnaps

Mango würfeln und mit dem Vanillezucker vermischen und mit dem Schnaps beträufeln. Durchziehen lassen.

70 g brauner Zucker
50 g gehackte Mandeln
2 EL Sahne
1 El Butter

Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen, wenn der Zucker geschmolzen ist und Blasen wirft, die Sahne und die Butter unterrühren, dann die Mandeln unterheben. Die Masse auf ein Stück Alufolie streichen und erkalten lassen. Wenn der Krokant kalt und fest geworden ist, mit einem scharfen Messer in kleine Stücke hacken.

Mango und Krokant über den Kuchen geben.


BON APPETIT!

Freitag, 7. März 2014

Playlist: One Hit Wonder

Neulich kam im Radio "What's up" von den 4 Non Blondes, ich mag das Lied einfach sehr und muss da immer laut mitgrölensingen, was ich dann auch tat, gefolgt von der Überlegung, welche One-Hit-Wonder mir noch positiv in Erinnerung geblieben sind.
Hier sind ein paar meiner Lieblingseintagsfliegen in gewohnt ungeordneter Reihenfolge:

4 Non Blondes - What's up



OMC - How Bizarre



Scott McKenzie - San Francisco




Whigfield - Saturday Night



   Desireless - Voyage Voyage 




Und, welchen Ohrwurm habt Ihr jetzt im Kopf :-)?

Donnerstag, 6. März 2014

Let there be green...

Vorgestern stellte ich beim Niedermetzeln der Brombeerhecke (also gut, nicht der ganzen, aber immerhin eines dreizehn Meter langen und ein Meter tiefen Arbeitskorridors), die seit schätzungsweise 20 Jahren vom Nachbargrundstück aus versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen, fest, wie wunderschön grün schon so vieles ist, auch wenn mir das Grün der Hecke in dem Moment nicht besonders attraktiv erschien: Der Frühling kommt - yaaaaay!

Also ab nach draußen und eine Runde GRÜN für alle:





Und noch mehr Grünes gibt es hier.

Dienstag, 4. März 2014

My kid wears die Zweite...


Auch ich bin dem Raglanschnitt von klimperklein erlegen, und dementsprechend hat der kleine Mann heute ein Shirt nach diesem tollen Schnitt, der superschnell genäht ist und perfekt passt, an. Vorne habe ich noch einen Roboter appliziert, den Robotern auf dem Stoff entsprechend.
Auch wenn man sein Grinsen nicht sehen kann, der kleine Mann thront auf unserem (orangen :-)) Kühlschrank und freut sich, weil er in den nächsten Sekunden den Kühlschrank zur Rutsche umfunktionieren und in die Arme seines Papas rutschen wird...
Und damit geht es zu Fräulein Rohmilch.

Montag, 3. März 2014

Zum Geburtstag gibt es Kuchen - HURRA!




Der Schwager (der da auch der Gatte der Einen ist :-)) hat heute Geburtstag und selbstverständlich bekommt er einen Geburtstagskuchen. Der Schwager ist ein begeisterter und elanvoller Handwerker, was liegt da näher als dieses Thema auch für seinen Geburtstagskuchen aufzugreifen. Zumal ich im Netz das Bild einer Torte mit Sägeblatt gesehen habe und der Schwager doch von der Tischkreissäge träumt, perfekt. Leider weiss ich nicht mehr auf welcher Seite, dementsprechend kann ich meine Begeisterung für diese Idee nicht mehr an den Ideengeber weiterleiten. Nachtrag, nach langem Nachdenken bin ich auch wieder auf den Ideengeber gekommen, Frl. Päng von bunteknete, noch mal DANKE für diese bombastische Idee!

Grundstock der Geburtstagstorte ist ein Schokoladenrührteig und eine Schokoladencanache:

Teig:

150 g Butter
2 Eier
70 g brauner Zucker
150 g dunkle Schokolade
1 P Vanillezucker
120 g Mehl
1 TL Backpulver

Backofen auf 180°C vorheizen.
Eier und Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, Butter und Schokolade schmelzen und unter die Eier-Zucker Mischung rühren, Mehl und Backpulver mischen und unterheben.
Eine Kuchenform (20cm) buttern und den Teig in die Form füllen. Den Kuchen in den Backofen schieben und etwa 35 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Auskühlen lassen!

Canache:

300 ml Sahne
300 g Zartbitterschokolade (Ich habe eine Mischung aus 70% und 85% genommen.)

Schokolade hacken. Sahne aufkochen lassen und dann die Sahne über die gehackte Schokolade gießen, ein paar Minuten ziehen lassen und dann verrühren. Die Canache 2-3 Stunden kaltstellen.
Bevor sie verwendet wird unbedingt noch mal mit
dem Dreimix aufschlagen.

Fertigstellung:

Schokoladenkuchen
Schokocanache
Heidelbeeren
18 Duplo
1 Sägeblatt (Nach verschiedenen Überlegungen, wie ich ein möglichst naturgetreues Sägeblatt selber herstelle (Silberfolie, Farbe etc.) bin ich dann doch in den Baumarkt gefahren und habe ein echtes Sägeblatt erworben...)

Den ausgekühlten Kuchen in der Mitte durchschneiden, auf die untere Hälfte Canache streichen, ich habe dann darauf noch Heidelbeeren verteilt, um das Ganze etwas fruchtiger zu machen. Die obere Hälfte wieder aufsetzen. Jetzt den ganzen Kuchen mit der Canache einstreichen, am einfachsten geht das mit einem Palettenmesser.


Die Duplos mit einem scharfen Messer in verschieden lange Stücke teilen und wie einen Zaun an den Kuchen kleben (die Canache wirkt als Klebstoff). Mit den restlichen Duplostücken kann man dann auf der Torte noch einen Holzstapel bauen. Jetzt muss nur noch das Sägeblatt eingesetzt werden.

Und um noch ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen, habe ich noch einen Caketopper aus masking tape gebastelt.

Update von der Einen:

Der Gatte war total hinundweg und völlig begeistert und so sah das Kunstwerk dann auch von außen und innen am Bestimmungsort aus:


Und hatte Tina schon erwähnt, dass das ein echtes Sägeblatt ist? Soooo coooooool!!!

Samstag, 1. März 2014

Himmel un Ääd

Immer noch ganz im rheinischen Karnevalsfrohsinnn schwelgend, was, WDR2 sei Dank, auch aus der Ferne möglich ist, hier das derzeitige saarländische Himmel un Ääd:



 
Der Himmel ist heute verhangen, alles ist grau, mit Ausnahme der Momente, in denen die Sonne durchbricht, zwischendurch gab es sogar schon ein paar kleine und feine Regenbögen, was wiederum sofort gute Laune bei mir auslöst, und die kann ich heute auch gebrauchen!


Himmel un Ääd, das nur für die Rheinlandferneren, ist vor allem ein ausgesprochen leckeres und ur-kölsches Gericht, in der originalen Kombi gehört auch noch die Flönz dazu, leeeecker!

Und noch mehr Himmelsblicke gibt es wie jeden Samstag hier!