Olivenernte und so weiter

Dienstag, 27. Januar 2015

Tapasdienstag goes Thai



Leeeeeeecker!
Leeeeeeeeeeeeecker!

Ja, es ist vielleicht zu ahnen, worauf wir hinaus wollen: Leeeecker!

Anfang des Monats haben wir gesehen, dass es bei Mellis Weltreise diesmal nach Thailand geht und nachdem wir ein paar Monate nicht mit dabei waren, war klar, da kochen wir mit! Insipieration haben wir im wunderbaren, hier auch schon erwähnten, Kochbuch "Thaiküche" gefunden.

Wir haben uns für eine vegetarische Variante von Khanom Jib und Thom Yam Gung entschieden. Ne ist klar, was was ist, oder? 


Also von vorne entsprechend der Vorbereitung, denn begonnen haben wir mit der Suppe:

Thom Yam Gung (pikante Suppe mit Garnelen)
(denn, wenn wir das richtig geraten haben, sind Gung die Garnelen, auf die wir aber verzichtet haben)

Zutaten (Ergänzungen / Änderungen)

30 g frische junge Galgantwurzel
2 Stangen Zitronengras
5 große braune Champignons
15 Erbsenschoten (statt Tomaten) 
5 Kaffirlimetten-Blätter
Salz
1 EL Currypaste für thom-yam-Suppe - darauf haben wir verzichtet, da sie beim Erstellen der Einkaufsliste untergegangen ist :-(
4 EL Limettensaft
2 EL Kokosmilch
vegetarische Austernsauce, Chiliflocken und Korianderblättchen zum abschmecken


Die Galgantwurzel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Das Zitronengras andrücken und dann in 2 cm lange Stücke schneiden. Die Champignons haben wir geviertelt und die Erbsenschoten geputzt und z.T. in der Mitte durchgeschnitten. Die Schoten zur Seite stellen.

Die Galgantwurzel mit dem Zitronengras, den Kaffirlimettenblättern und den Champignons in 1l Wasser mit etwas Salz einmal aufkochen lassen und dann 5-6 Minuten auf mittlerer Flamme weiterköcheln lassen.

Zu guter Letzt zwei Löffel Kokosmilch unterrühren, die Erbsenschoten noch kurz mitziehenlassen und dann mit Limettensaft, Fischsauce und Chiliflocken abschmecken.

Vor dem Servieren die Korianderblättchen über die Suppe streuen.




 Khanom Jib (gefüllte Teigtaschen)


10 kleine Knoblauchzehen
100 ml Öl
3 getrocknete Shiitakepilze
4 große Möhren
Mungobohnensprossen
eine Handvoll Korianderblätter
1/2 TL Speisestärke
1/2 TL Sojasauce
1 TL vegetarische Austernsauce
Pfeffer
TK-Wan-Tan-Suppe für Suppe (wichtig, weil die sind dicker)

Die Shiitakepilze etwa 20 Minuten in Wasser einlegen.
Währenddessen die Möhren raspeln und in 1 EL Sonnenblumenöl andünsten.
Die Mungobohnensprossen klein hacken.

Die eingeweichten Pilze ebenfalls klein hacken und mit den Möhren und den Bohnensprossen vermengen.
Die Speisestärke unterkneten und dann mit Soja- und Austernsauce und mit Pfeffer abschmecken.

Von den Wan-Tan-Blättern jeweils eins auf die Hand legen (idealerweise immer ein feuchtes Küchentuch auf die noch nicht verarbeiteten Blätter legen, damit diese nicht austrocknen) und ungefähr einen Teelöffel Füllung auf das Blatt legen und dieses dann zusammendrücken.
Wir haben eine Minimuffinform benutzt, um die Khanom Jibs im Backofen zu backen. 

Den Backofen auf 200°C heizen und unten eine Auflaufform mit Wasser hineinstellen, so dass ein Dampfgareffekt entsteht.

Die Teigtaschen etwa 10-12 Minuten backen/garen.

Während dieser Zeit die Knoblauchzehen hacken (nicht zu klein) und in dem restlichen Öl braten bis sie leicht gebräunt aber nicht verbrannt sind. Sobald es soweit ist, den Knoblauch aus der Pfanne/Wok nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Zum Essen den Knoblauch über die Khanom Jibs streuen und diese in eine süßsaure Sauce dippen - yummy!

Dazu gab es super gesund grünen Tee mit Jasmin - ja, wir waren auch von uns beeindruckt :-)!
  



Kommentare:

  1. Antworten
    1. Huhu Lisa,
      das war es echt auch. Das ganze Kochbuch ist so toll, absolut zu empfehlen!
      LG nach Bonn
      Sibylle

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  2. Hallo ihr 2,
    da könnte ich mich gar nicht entscheiden, was ich von beidem lieber essen würde. Da hilft nur eines: beides futtern ;-)
    LG Melli

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