Olivenernte und so weiter

Mittwoch, 1. April 2015

Das perfekte Ei - frei nach Elisabeth Raether

Irgendwann Anfang des Jahres beschäftigte sich Elisabeth Raether im Magazin der Süddeutschen mit porchierten Eiern und da ich porchierte Eier früher super gerne mochte  - bei meiner Mutter hießen sie allerdings verlorene Eier und versteckten sich unter einer Soße - hab ich die Seite direkt mal ausgerissen und aufgehoben.
 

Am Freitag bin ich drüber gestolpert und habe sofort beschlossen: Diesen Samstag gibt es porchierte Eier. Gesagt, getan und festgestellt, dass ich beim Porchieren leider kein Naturtalent bin, aber gut, das Ergebnis war super lecker, so dass ich noch ausreichend Gelegenheit zum üben haben werde.

Der Gag beim Ganzen - weshalb es sich auch definitiv lohnt, über dieses sehr simple Rezept zu schrieben - ist die Kräutersoße, die es dazu gibt:
Einfach eine sehr großzügige Hand voll Basilikum, eine große Knoblauchzehe, Salz und drei oder vier sehr scharfe Pfefferkörner mit Olivenöl zusammen mörsern - fertig!

Wasser zum Kochen bringen, einen guten Schuß Essig dazu geben und dann das Ei in eine Suppenkelle schlagen und zügig ins Wasser gleiten lassen. Nachdem mein Ergebnis nicht so hübsch geworden ist, habe ich mal bei Youtube geguckt und gelernt, dass man mit einem Löffel in der Formgebung nachhelfen kann. Wichtig ist für das gute Gelingen auch, dass die Eier sehr frisch sind. 
(Meine Schwester hat mir aber inzwischen noch zwei Tipps gegeben: Lieber eine Plastikkelle und keine Metallkelle verwenden und auch ein paar Tropfen Essig in die Kelle geben...)

Dazu haben wir zwei dicke Scheiben Vollkornbrot angeröstet - lecker!



Elisabeth Raether hat ihre Wochenmarkt-Rezepte inzwischen auch zu einem Kochbuch zusammengefasst - und den Besprechunge zu Folge (zum Beispiel hier) sollte ich mir das Buch mal genauer angucken. 

Und weil ich Eier einfach gerne mag und diese hier so lecker waren, schicke ich das Rezept auch noch bei Mittwochs mag ich vorbei.


Kommentare:

  1. ich fürchte, pochierte Eier sind für ihre Zickigkeit bekannt ;-)
    wobei Deine aber sehr lecker aussehn.
    Herzliche Grüße!

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    1. Das waren sie auch wirklich, ich setze einfach mal auf das gute alte "Übung macht den Meister" :-)!
      LG
      Sibylle

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