Olivenernte und so weiter

Dienstag, 20. Juni 2017

Lecker in Essen: Projekt Zweibar und Die Eule

Am Wochenende waren wir mal wieder im Ruhrgebiet und es war - wie immer - sehr nett. Diesmal war Essen unser Ziel und das direkt für drei Tage. Zwei "Lecker in " Orte, die wir bereits von unseren letzten Aufenthalten kennen, aber schon beim letzten Mal für so nett befanden, so dass klar war, hier gehen wir noch mal hin, sind das Café Projekt Zweibar und die Kneipe Die Eule.


Die Eule (Klarastraße 68) ist eine gemütliche, urige, familiär geführte Kneipe. Die Getränke sind lecker und gut gekühlt, das frisch gezapfte Bier (Stauder, Köpi, Kölsch...)  mit ausreichend Kohlensäure versehen und auch der Grauburgunder ist prima, bei den Rotweinen steht auch Ursprung von Markus Schneider zur Auswahl, der ist sowieso super. Die Küche ist bis 22:00 Uhr geöffnet und alles was wir bisher probiert haben, ist empfehlenswert. Immer griffbereit hinter der Theke stehen frische Mettbrötchen - sehr nett auch, das Mett kommt vom Metzger im Edeka nebenan, ebenso wie der Aufschnitt beim Frühstück im dazugehörigen Hotel Fabritz. Insgesamt haben der Gatte und ich zusammen die folgenden Speisen probiert und für sehr lecker erachtet: Currywurst mit Pommes, Bratwurst mit Bratkartoffeln und dicken Bohnen, Reibekuchen mit Lachs, Frikadelle mit scharfem Senf, Mettbrötchen, Gyros.

Die Kundschaft ist hauptsächlich zwischen 65 und 80, wir waren fast schon jungendliche Ausreißer, die Musik tendiert zum Schlager (Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen...) - ich finde die Mischung super und total zur Kneipe passend. 

Fazit: Für mich gilt, Essen ohne Die Eule ist möglich, aber eine verpasste Kneipenerfahrung.



Projekt Zweibar (Rü 63) ist eine Mischung aus Café und Bar, sehr gemütlich mit alten Sofas, Tischen und Stühlen eingerichtet, so dass direkt eine Retroatmosphäre entsteht. Man kann hier locker zwei Stunden entspannt rumsitzen, lesen und etwas Leckeres trinken. 

Auch wenn ich ansich kein Limonadenfan bin (ich mag weder zu süß noch zu herb...) habe ich diesmal sponton die Melonenlimonade probiert, das Wörtchen "hausgemachht" ließ mich hoffen und das zu Recht: Die Mischung aus Wassermelone, Limonade und Minze ist der Knüller!


Sehr lecker - und ziemlich groß - fand ich auch das Clubsandwich, das zusammen mit Chips serviert wird, auf Letztere könnte man aus meiner Sicht auch gut verzichten, denn das Sandwich sollte jeden Hunger auch alleine besiegen können.

Fazit: Sehr gemütlich, sehr lecker und inspirierend, denn diese Limonade muss ich dringend nachprobieren, sobald das Rezept ausgetüfftelt wurde, wird es hier geteilt.

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